Namby Pamby Boy  (A)

jazzwerkstatt band portrait design
Fabian Rucker
reeds
Andreas Lettner
dr
Philipp Nykrin
rhodes

„(...)ein Trio, das mit einer ungewöhnlichen Besetzung und abwechslungsreicher Musik überrascht. Hier sind Anleihen aus contemporary Jazz, HipHop, Rock oder Avantgarde zu vernehmen. Eine JamBand in Reinkultur.“ (Klaus Zamphir, Oberlaaer Bote)

„Wenn sie schon eine Rockband sein wollen, sollten sie zumindest einen Bassisten haben. Mir ist das generell einfach zu beliebig.“ (eine Nachbarin)

„Das fetzt, aber echt!“ (Fredegar Heine, nach einem Konzert)

Das noch nicht für einen Grammy nominierte Kollektiv „Namby Pamby Boy“ ist die erste österreichische Indie-Formation mit Bildungsauftrag. Aus dem Salzburger Land und dem Salzkammergut stammend, im musikalischen Windschatten zwischen Bruckner und Blasmusik aufgewachsen, deuten die drei Preis gekrönten Nachwuchsmusiker den Begriff Garagenband neu: der Multiseiten-Instrumentalist Philipp Nykrin brilliert als Gitarrenersatz am Fender Rhodes und gewährleistet gemeinsam mit Andreas Lettner, dass die Band auch laut genug ist um in einer Garage proben zu müssen. Wenn man einen Sänger wie Fabian Rucker hat, wird ein Bläser sowieso obsolet. Obsolet werden hier auch Kategorisierungen und Phrasendrescherei: die Musik von NPB ist instinktiv, elektrisch basslos und bässer aber darüber hinaus auch programmatisch: In ihren Kompositionen verarbeiten NPB das Schicksal einer fiktiven, aber auch durchaus realen Kunstfigur, eben dem „Muttersöhnchen“ Namby Pamby Boy. Der Großteil des beruflich und sozial konstant stagnierenden Lebens unseres Anti-Helden spielt sich in der Belanglosigkeit ab. Da wird ein Telefongespräch nach einer aus dem Ruder gelaufenen Weihnachtsfeier oder eine Beförderung zum emotionalen Höhepunkt des Monats, dort flackert in der Mittagspause zwischen Vorspeise und Hauptgang ein kurzer Hoffnungsschimmer auf: Es könnte alles ja vielleicht besser werden. Namby Pamby Boy: die Band für den kleinen Mann. Wo gibt es so etwas heute noch?

Informationen zur Band: NPB ist eine als Kollektiv operierende Working-Band mit Standort Wien, bestehend aus drei in den achtziger Jahren geborenen Musikern, die als frei schaffende Künstler in Ensembles verschiedenster Genres tätig sind. Sie sind Teil eines umtriebigen Kollektivs junger österreichischer Musikschaffender, aus dem sich zahlreiche erfolgreiche Formationen wie S.K.Invitational (Texta, Blumentopf, FIVA, TY) oder Lylit entwickelt haben - was sich auch in vielen Einspielungen widerspiegelt. Philipp Nykrin leitet seine eigenen Projekte „Philipp Nykrin Trio feat. Nasheet Waits“ sowie Philipp Nykrin’s „Common Sense“, ist als Sideman in diversen Projekten (Ilse Riedler’s „Strange Ahead“, Matthias Löscher’s „Thought’s and Ideas“, Hausmusik for Coulin) tätig, ist Hans-Koller-Preisträger (New York Scholarship) und wurde mit seinem Trio für das Förderprogramm des österreichischen Außenministeriums „The New Austrian Sound of Music“ ausgewählt. Andreas Lettner produziert Projekte wie S.K.Invitational und Lylit, in denen er auch als Musical Director fungiert und arbeitet als Drummer unter Anderem mit Paul Gulda, Harry Sokal, Martin Stepanik und David Murray. Fabian Rucker ist Teil von zahlreichen Großformationen wie Nouvelle Cuisine, Janus Ensemble, Flip Philipp/Ed Partyka Dectet & GHO Orchestra und arbeitet mit Musikern, wie Paul Gulda, Harry Sokal, Peter Herbert und Violetta Parisini. Darüber hinaus ist auch er Hans-Koller-Preisträger (New York Scholarship) und Musical Director bei verschiedenen Produktionen des Landestheater Linz.

http://www.nambypambyboy.com